Dienstag, 17. februar 2009 2 17 /02 /2009 13:40
....

Jetzt aber endgültig! Hoffentlich :o)

http://extraordinary.dyndns.org/blog/
von Extraordinary
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Montag, 2. februar 2009 1 02 /02 /2009 12:01
...angemeldet!

Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt.

Ich war glücklich, wenn ich in seinen Armen lag. Wenn ich in seiner Nähe war, seine Küsse geschmeckt habe, ihn einatmen konnte.
Wenn wir zusammen gelacht haben und er mir meine Tränen aus dem Gesicht gestrichen hat. Wenn ich morgens seine verschlafene Stimme am Telefon gehört hab - kurz nachdem ich ihn geweckt habe.
Wenn er einfach so vor der Tür stand um mich zu überraschen.
Wenn wir einfach nebeneinander im Auto saßen und zusammen "Fliagn mit dir" gehört haben...

Es gab so viele schöne Momente... Ich hab ihm meinen Lieblingsplatz gezeigt.
Draussen - an den Semptquellen...
Mein Asyl wenn ich vor der Welt flüchten wollte. Wenn ich nachdenken musste und niemanden in meiner Nähe ertragen konnte... Er durfte dabei sein.
Er hat mich gekannt. Jeden meiner Vorzüge, alle meine Macken, alle meine wunden Punkte.

Aber es gibt immer eine Kehrseite der Medaille... Die andere, dunklere Seite. Die, die nicht so schön glänzt.
Diese gab´s auch bei uns.

Und die hat uns das Genick gebrochen.

Unsere gemeinsamen Flüge haben nicht gereicht. Wir sind immer wieder auf verschiedenen Landebahnen gelandet.
Der Aufenthalt auf der Erde, auf dem Boden der Tatsachen war nicht miteinander zu verbinden.

Es tut weh.

Danke für die 5 Monate voller Höhenflüge (und gelegentlichen Abstürzen)! Danke für deine Zeit, deine Geduld, deine Gefühle und deine Liebe.



Still in Love

EO

von Extraordinary - Community: Alltagswahnsinn
Kommentar hinzufügen - Kommentare (2) - empfehlen
Mittwoch, 28. januar 2009 3 28 /01 /2009 08:22
Ich lese gerade ein Buch in dem folgende Theorie auftaucht:

Zitat:
 "Ich habe in Bezug auf einen (oder viele) Partner in meinem Inneren so viele Schulden gemacht oder so viele nicht erfüllte Forderungen (gleichsam unbezahlte Rechnungen), dass die Seele selbst sich in einem inneren Zustand befindet, der eine neue Partnerschaft (als wäre es ein neu zu eröffnendes Geschäft) nicht mehr zulässt. Die Seele reagiert dann wie der Gesetzgeber und verbietet ein neues Einlassen."

Zitatende

Es geht darum, dass man entweder das, was man von einem (oder eben mehreren Partnern) bekommen hat nicht geschätzt und auch nicht in irgendeiner Weise zurückgegeben hat und somit "Schulden" bei ihm hat.

Oder eben, dass man selbst so viel gegeben hat, was der/die frühere/n Partner nicht zurückgeben konnten/wollten und nun Schulden bei einem haben und man ist von ihm/ihnen enttäuscht. In beiden Fällen muss man ein Insolvenzverfahren anmelden und eine neue Beziehung ist ausgeschlossen.

 ***
Es läuft nach dem Prinzip "Soll" und "Haben"

Jeder von uns hat ein Konto gefüllt mit Partnerschaftseinheiten.

Wenn also Partner A 10000 Einheiten auf seinem Konto hat und Partner B 3000 Einheiten und sie sich verlieben, gibt jeder der Beiden in sagen wir mal in einem halben Jahr 100% seiner Einheiten.

Partner A gibt seine 100% - also 10000 Einheiten.
Partner B gibt auch 100% - also seine 3000 Einheiten.

Somit hat A nichts mehr auf seiner Haben-Seite und B 10000 Einheiten auf seiner Soll-Seite. Sodala. Nach einem halben Jahr haben also beide gegeben und beide genommen.
Aber der Unterschied der Menge der Einheiten ist so gravierend, dass sie in einen Partnerschafts-Konkurs treiben.

B trägt Schuld, weil: Er hat "Schulden" gemacht, die er nicht zurückzahlen kann.
A trägt Schuld, weil er B überfordert hat und hätte wissen müssen, dass B es nicht ausgleichen kann.

Die beiden trennen sich also.

Jetzt lernt A C kennen und B trifft D. Alle verlieben sich ineinander.

Allerdings hält A noch die Schuldscheine aus der Beziehung mit B in den Händen und will nun - in der neuen Beziehung - sein Konto ausgleichen. Also weniger geben als nehmen.

B weiss, dass er zu viel genommen hat in seiner Beziehung mit A und will das in der Beziehung mit D wieder gut machen. Somit nimmt B in der neuen Beziehung die Rolle von A ein und umgekehrt.

Auch die nächsten Beziehungen scheitern, weil dieses Ungleichgewicht immer wieder auftaucht.

Es wird ganz klar gesagt, dass dies alles im Hintergrund abläuft, also weder für einen selbst, noch für Aussenstehende zu beobachten ist.

Zitat: "Aber man kann an den auftauchenden Symptomen auf das Dahinterliegende schließen"

Ist das in euren Augen Bullshit, oder erklärt es ein wenig das Scheitern von Beziehungen?

Auf eure Gedanken gespannt -

Das EO
von Extraordinary - Community: Alltagswahnsinn
Kommentar hinzufügen - Kommentare (3) - empfehlen
Donnerstag, 22. januar 2009 4 22 /01 /2009 08:53
Morgens, halb 6 in Deutschland.

Ein kleines Energiebündel klopft an die Tür, wartet artig ab, bis mein verschlafenes "Ja?!" in ihre Ohren vordringt, streckt neugierig ihren Kopf durch die Tür und springt in mein Bett als sie merkt, dass ich alleine drinliege.
"Mamaaaa! Aufstehen!" Müde reib ich mir die Augen, werfe einen Blick auf die Uhr und versuche meine Tochter davon zu überzeugen, dass wir noch über 1 Stunde schlafen können.
Könnten! Sie will nämlich nicht. Sie will wach sein. Sie will das Leben in sich aufsaugen und etwas abenteuerliches erleben. Und das alles nicht irgendwann, sondern jetzt. Morgens, halb 6 in Deutschland...
Wir kuscheln noch ein bisschen, sie erzählt mir ihre Abenteuer der Nacht und ich versuche ihr im Halbschlaf irgendwie zu folgen. Es klappte nicht und ich hab keinen Schimmer, wovon sie da sprach.
6 Uhr 45. Kind 2 wacht auf, hört uns und kommt auch noch ins Bett. "Mama! Du musst aufstehen!"
Ja... Ich weiss! Ich quäle mich aus dem Bett und tu das, was ich jeden Morgen tue. Ich drück erstmal den Knopf an der Kaffeemaschine und lass mir eine Tasse des schwarzen Lebenselixiers raus.
Guten Morgen, du wundervoller Tag!
Die üblichen Anweisungen folgen. Zieh dich an! Zähneputzen, Haare kämmen!" Nebenbei schmiere ich Pausenbrote und mach Frühstück für meine beiden Grazien.
Ich kann nichts essen. Seit Tagen leide ich unter Schlafmangel.
Der tote Punkt ist meist schon überbrückt, wenn ich Abends dann endlich im Bett liege. Also lieg ich da dann schlaflos und warte darauf, dass mein Koffeinkonsum des Tages seine Wirkung einstellt und ich ins Land der Träume reisen kann...
Nachdem ich dann in die morgendliche Eiseskälte geschlurft bin - in Trainingshose und Pantoffeln, in der Hoffnung, dass meine Nachbarn nicht morgens um halb 8 aus dem Fenster schauen - und meine Tochter über die Straße gebracht hab, die mehr Ampeln vertragen könnte als 2 die 2 km auseinanderstehen, gönn ich mir Kaffee No.2.
Die Kleine beginnt den Tag mit Schönheitspflege und versucht, eine Frisur aus ihren Haaren zu zaubern. Als 4jährige ist das gar nicht so einfach. Das teilt sie mir dann auch laut jammernd mit. "Nie macht jemand das, was ICH will. Auch nicht meine Haare!"
Helfen darf ich nicht. Nur zuschauen. Tipps werden ignoriert.
Ich kümmer mich dann erstmal um die Wäsche.
Für das, dass ich günstig im Haus meiner Oma wohnen kann muss ich Opfer bringen. Zum Beispiel, dass ich Waschmaschine und Trockner nicht gleichzeitig laufen lassen kann, weil mir sonst die Sicherungen rausknallen und somit für die Wäsche die doppelte Zeit brauche *soifz*
Whatever.

Der Haushalt will gemacht werden. Den verschiebe ich aber auf später und schau erstmal, was sich online so tut.
Da findet man dann auf der grünen Plattform alte Freunde wieder, die man jahrelang nicht gesehen hat und freut sich über den neuen alten Kontakt.
Der Schatz ist auch heil im Büro angekommen und hat sogar kurz Zeit für ein Gespräch im Messenger. Dann noch schnell Emails checken und die Geburtstagsfeierbilder rausschicken. Örks, kann ich bescheuert schauen!

Gefühlte 10 Minuten, reale 1,5 Stunden und 3 Kaffee später schau ich mich dann mal um. Die Kleine hat das Wohnzimmer während meinem Ausflug in die virtuelle Welt in ein Bastelstudio verwandelt und irgendwo zwischen den ganzen Papierschnippseln entdecke ich sie.
Wir beseitigen zusammen das Chaos und sie kehrt mit ihrer Miniversion von Schaufel & Besen so ziemlich alles zusammen, was sie findet - ausser den Schnippseln eben...
Ich lasse alles von ihr vergessene unauffällig verschwinden und sie will Fernsehen. Okay!
Ich kümmer mich um das Entfernen des Küchenchaos´ vom Vorabend und dem Morgen und sobald ich damit fertig bin, darf ich anfangen, Mittagessen zu kochen.

Ich stehe auf Abruf bereit und warte darauf, dass meine Große anruft um mir mitzuteilen, dass sie nun an der anderen Straßenseite steht und abgeholt werden will.
Dass ich immer um die gleiche Zeit draussen stehe haben wir versucht. Meine Diva trödelt allerdings immer unterschiedlich lange und ich will nicht mehr 15 Minuten in der Kälte stehen, bis sie angeschlendert kommt...

Mittagessen und Hausaufgaben. Wir müssen uns beeilen. Eine Freundin der Großen hat sich angekündigt.

Der Nachmittag ist entspannt und ich kümmere mich - wie sollte es anders sein - um die Wäsche. Diesmal aber nicht um die Säuberung, sondern um die Glättung. Bügeln. Ich hasse es. Trotzdem mach ich es, während ich Kaffee 6 und 7 zu mir nehme - weil es eben Teil meines Jobs ist.

Und ehe ich mich versehe, dämmert es draussen und der Kinderbesuch tritt den Heimweg an.

Bald ist es vorbei! Bald kehrt Ruhe ein!

Während ich das Abendessen herrichte, kommt ein lautes Kreischen aus dem Kinderzimmer. "Der Kaktus! Mama! Der Kaktus!"
Als ich ins Zimmer stürme, sehe ich meine beiden Prinzessinen vor einem auf dem Boden liegenden Kaktus stehen. Tja, der hat dann wohl das zeitliche gesegnet. Ziemlich schleimige Angelegenheit, so ein Innenleben eines Kaktus´. Und eine stacheliche Angelegenheit, das Teil das sich da im Spielteppich festkrallt, zu entsorgen.
Einige Minuten und ein paar schmerzhafte Stiche in der Hand später, hab ich auch das geschafft.

Abendessen. Die Kleine macht sich gleich danach bettfertig und erklärt mir, dass sie müde ist, weil sie den ganzen Tag wach war. Ja, mein Engel... Das Gefühl kenne ich! Wir machen noch die EInschlaflampe und den CD-Player an und sie schläft selig zu einem Hörspiel von Spongebob ein... Ich persönlich würde schon Schweissausbrüche bekommen, wenn ich nur diese schreckliche Stimme von Patrick länger als 2 Minuten hören müsste. Sie genießt es aber offensichtlich und schon ein paar Minuten später hört man leises Schnarchen aus ihrem Zimmer.

Jetzt werden noch Hausaufgaben kontrolliert und die Anweisung gegeben, das Kinderzimmer aufzuräumen. Das mit dem Aufräumen funktioniert noch nicht wirklich einwandfrei. Meine Älteste scheint nur aufräumen zu können, wenn sie währenddessen laut jammert, dass es gemein ist, dass sie aufräumen muss...
Ich bin unendlich müde und versuche mit meinen Blicken die Uhr dazu zu bringen, schneller zu ticken. Erfolglos.
Kurz vor 8. Endlich! Auch meine Erstgeborene macht sich bettfertig und klettert in ihr Hochbett.
Hier hört man Bibi Blocksberg - nicht wirklich besser als Spongebob. Aber ich muss ja weder das eine noch das andere hören. Thank God!

Jetzt wird noch schnell ein Abendessen für meine bessere Hälfte gezaubert, die wohl demnächst hier eintreffen wird und sich was warmes im Magen nach stundenlanger Fahrt durch die Republik nach einem langen Arbeitstag verdient hat.
Zusammen essen, noch schnell duschen und dann kuschel ich mich in vertraute Arme und schlafe selig ein.
Und nachdem ich am nächsten Morgen nicht alleine im Bett liege und meine Töchter uns zumindest soviel Privatsphäre zugestehen, dass sie das Bett nicht stürmen, wenn mein Schatz bei uns schläft bin ich auch zuversichtlich, dass ich erst um halb 7 das Land der Träume verlassen muss.

Alle Ähnlichkeiten zu real existierenden Personen sind rein zufällig und nicht gewollt :o)
von Extraordinary
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Mittwoch, 21. januar 2009 3 21 /01 /2009 08:02
Es ist vollbracht!

Die Wohnung ist fertig, wir sind umgezogen und auch die Einweihungsfete hab ich hinter mich gebracht!
Okay, das eine oder andere muss noch gemacht werden, aber im Großen und Ganzen ist es bewohnbar hier und sieht auch wirklich gemütlich aus!
Seit gestern ist auch mein begehbarer Kleiderschrank als solcher zu erkennen. Vorher war es eher eine Wäsche- und Rumpelkammer...

Alles in Allem kann man es hier also wirklich aushalten!

Abgesehen von der Sicherung, die mir jedes Mal rausknallt, wenn Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner zeitgleich laufen... Und die Rollläden, die noch nicht wirklich funktionstüchtig sind und auf Reparatur warten. Und die Fußbodenleisten in Küche und Wintergarten... Und die Deckenleisten in Küche und Flur... Und die Bodenblenden der Küche... Und die Vorhangleisten in Wintergarten und den Kinderzimmern, ...

Naja, Kleinigkeiten halt :-)

Groß L. geht seit Anfang Januar hier zur Schule und hat sich auch schon eingelebt und Freundinnen gefunden.
Klein L. und ich warten sehnsüchtig auf einen Kindergartenplatz in der Nähe. Es ist wirklich anstrengend, so ein kleines Energiebündel den ganzen Tag zu beschäftigen *soifz*

So geht also alles seinen Weg und ich hoffe, dass es ein guter ist :-)


Keep smiling, Gemeinde!

von Extraordinary
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
 
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden